Die 40-jährige Layla Hasan lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn im Stadtviertel Adhamiya, das als Hochburg des sunnitischen Widerstands in Bagdad gilt. Layla ist eine beeindruckende und intelligente Frau. Da sie vier Sprachen beherrscht, musste sie für Saddam Husseins Regime als Übersetzerin arbeiten. Nach Ausbruch des Krieges erhofft sich Layla von den Amerikanern, dass diese endlich für Freiheit sorgen. Doch der Krieg stellt sie und ihre Familie vor viele Herausforderungen. So verdächtigt Layla ihren Sohn, am Widerstand gegen die Amerikaner beteiligt zu sein. Ihr Mann ist gleichmütig, aber arbeitswütig und ihre Schwester wird zunehmend religiöser und konservativer. Layla selbst beginnt davon zu träumen, in ein anderes Land zu fliehen.
Dieser Film ist ein Bericht darüber, wie der Krieg das Leben der Menschen beeinflusst, da er das Leben in Bagdad aus einer anderen, inneren Perspektive zeigt.