Das deutsche Kriegsgefangenenlager Stalag 17, in dem ausschließlich amerikanische Unteroffiziere untergebracht sind, wird vom sadistischen Oberst von Schernbach und dem kumpeligen Feldwebel Schultz geleitet. Die meiste Zeit sind die Häftlinge der Langeweile des Lagerlebens ausgeliefert; nachts versuchen sie ihre Fluchtversuche vorzubereiten. Als zwei Ausbrecher, Johnson und Manfredi, von den Wachmannschaften kurzerhand über den Haufen geschossen werden, streicht Sefton, der alte Hase von Stalag 17, seinen Wettgewinn ein - er hatte bei den lagerinternen Wetten darauf gesetzt, dass die beiden keine Chance hätten. Für alle im Lager steht fest: irgendwo unter ihnen muss es einen Verräter geben. Ganz oben auf der Liste steht Sefton, dem es immer gelingt, alles zu organisieren, was er braucht.
Die Situation wird noch prekärer, als Lt. Dunbar, der vorübergehend im Lager untergebracht ist, seinen neuen Mithäftlingen erzählt, dass er für die Zerstörung eines deutschen Munitionszugs verantwortlich gewesen sei. Bald weiss auch der Lagerkommandant darüber Bescheid und unterzieht Dunbar einem brutalen Verhör. Für die Gefangenen ist nun klar, Sefton ist der Maulwurf. Nachdem ihn seine "Kameraden" fast erschlagen haben, begreift Sefton, wer der wirkliche Verräter ist. Doch sein Wissen gibt er erst in der Nacht, in der Dunbar vorhat zu fliehen, preis.