Im Februar 1945 findet rund um das KZ Mauthausen die "Mühlviertler Hasenjagd" statt. Hierbei werden jedoch keinesfalls Hasen gejagt, sondern sowjetische Offiziere, die im Todesblock des Lagers einsitzen und einen Ausbruch organisieren. 150 von den 500 Insassen gelingt die Flucht, doch die SS befiehlt den Bewohnern der umliegenden Dörfer die Gefangenen zu jagen "wie Hasen" und eine schreckliche Menschenhatz beginnt, bei der die meisten der Häftlinge getötet werden.
Auch Michail und Nicolai entkommen und können sich bis zum Hof der Familie Karner durchschlagen. Obwohl die SS den Schutz der Geflohenen mit dem Tod bestraft, überredet Frau Karner ihren Mann, die beiden jungen Offiziere zu verstecken. Der junge Fredl Karner erlebt unterdessen im Volkssturm das ganze Ausmaß der Brutalität dieser Meschenjagd.