Nach den Terroranschlägen gegen die USA am 11. September 2001 und die darauf folgende Bekanntgabe, einen „Krieg gegen den Terror“ zu beginnen, begibt sich Filmregisseurin Helga Reidemeister auf eine Reise in verschiedene Länder, bei der sie mit engagierten Frauen redet, die von den Erfahrungen mit dem Ausnahmezustand vor und nach Beginn des Krieges in ihrem Land berichten. Dabei wird das Leid der betroffenen Regionen ebenso dargestellt wie das der dort lebenden Zivilbevölkerung.
Im indischen Neu Delhi etwa trifft Rademeister die Schriftstellerin Arundhati Roy, die sich inzwischen ganz dem Pazifismus und dem Kampf gegen die Armut in ihrem Land widmet und so zur "Stimme der Dritten Welt" wurde.
Während der weiteren Reise begegnet sie in Belgrad (Serbien) Stascha Zajovic, die Gründerin der "Frauen in Schwarz", die sich gegen die Diktatur der Nationalisten auflehnten und daher von Polizei verfolgt wurden. Während ihres Aufenthalts filmt Rademeister die „Frauen in Schwarz“ bei einer gemeinsamen Demonstration gegen den Krieg am 11. September 2002 mit Frauen aus der bosnischen Stadt Srebrenica, die ehemals noch zu den serbischen Feinden gehörten.
In der afghanischen Stadt Kabul, der nächsten Station auf ihrer Reise lernt Rademeister Jamila Mujahed kennen, die die Herausgeberin der einzigen Frauenzeitschrift in Afghanistan ist. Mit ihr spricht sie über die Willkürherrschaft der Sowjets während deren Besatzung des Landes und die darauf folgende Unterdrückung durch die Fundamentalisten.
Mit der amerikanischen ehemaligen Jura-Professorin Sissy Farenthold trifft sich Rademeister in Houston/ Texas, dem letzten Zielort ihrer Reise. Farenthold engagiert sich für die Menschenrechte und hat es sich inzwischen zur Aufgabe gemacht, der US-Regierung die Unrechtmäßigkeit des Irakkrieges nachzuweisen.