Hauptmann Carl Szokoll ist einer der wenigen, die nach dem fehlgeschlagenen Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 unentdeckt bleiben. Er wird sogar zum Major befördert.
Ende 1944 erhält Szokoll den Auftrag, Wien zur Festung auszubauen und notfalls durch eigene Truppen zerstören zu lassen, bevor der Feind die Stadt erobert. Als Vorbild greift er zurück auf die Pläne der „Operation Walküre“, des Umsturzversuchs vom 20. Juli. Es gelingt Szokoll mit Gleichgesinnten in der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem zivilen Widerstand, diese Maßnahmen in seine Pläne zur Befreiung Wiens einzubeziehen. Um ein Gelingen der „Operation Radetzky“ zu gewährleisten, ist eine Verbindungsaufnahme mit den Alliierten Voraussetzung. Szokolls engster Freund, Oberfeldwebel Ferdinand Käs, schlägt sich bis zum Hauptquartier der Roten Armee durch. Der Plan wird von den Sowjets angenommen. In letzter Minute wird die Operation jedoch verraten. Drei der engsten Mitarbeiter Szokolls werden von der SS öffentlich gehenkt. Szokoll und Käs können entkommen, gehen in den Untergrund.