Regisseur Jos de Putter begleitet eine Kinder-Volkstanzgruppe aus Grosny, der von Krieg zerstörten Hauptstadt Tschetscheniens, bei ihren Vorbereitungen für eine Europa-Tournee.
Er zeigt das Leben dieser Kinder und ihres Trainers Ramzan Akhamadov und wie sie mit den den sie umgebenden Schwierigkeiten und Gefahren umgehen. De Putters Gruppenporträt verdeutlicht, wie schnell Tanzen zum Lebensinhalt dieser Kinder geworden ist.
Durch aufschlussreiche Interviews, genaue Beobachtungen und eine geschickte Montage, in der die karge Heimat der Kinder dem Überfluss während ihrer Tournee gegenübergestellt wird, erzählt de Putter, wie die Kinder durch Tanz Behaglichkeit, Vertrauen und Würde wiederentdecken - und Anerkennung ihrer kulturellen Identität sowie ihres Talents erfahren. Die Kinder betrachten sich als Botschafter ihres Landes und hoffen, dem Publikum beweisen zu können, dass nicht alle Tschetschenen separatistische Terroristen sind.